Sven Barthel
                 
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Wochenrckblick (23.09.2019 - 29.09.2019)


Sonntag, 29.09.2019
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78,86 km @ 4:44 min/km = 6h12min54s running + ca. 4h core, strength, stretch & roll

Marathontraining Woche 10 von 10 (Tapering)

Montag
Frh
8 x 25s Sprints + Einlaufen, Auslaufen 9,33 km
4:57 min/km, 67% HF, 86% max HF, +9m/-9m

Dienstag
Frh
Langsamer Dauerlauf 6,06 km
5:08 min/km, 65% HF, 70% max HF, +7m/-4m

Mittwoch
Frh
Tempolauf 3 km + Einlaufen, 3 Sprints, Auslaufen 10,10 km
Tempo: 3:52 min/km, 83% HF, 88% max HF, +3m/-4m
Gesamt: 4:59 min/km, 68% HF, 88% max HF, +14m/-13m


Donnerstag
Frh
Langsamer Dauerlauf 6,10 km
5:10 min/km, 62% HF, 65% max HF, +6m/-6m

Freitag
-

Samstag
Frh
Lockerer Dauerlauf 4,04 km
4:44 min/km, 68% HF, 75% max HF, +0m/-3m

Im Anschluss
3 x 10s Sprints mit Gehpause 0,39 km

Sonntag
Vormittag
Einlaufen 0,64 km
6:21 min/km, 54% HF, 63% max HF, +9m/-0m

Vormittag
Warschau Marathon
3h06min53s, 4:26 min/km, 80% HF, 88% max HF, +146m/-155m
Da es leider mit einem personalisierten Startplatz fr den Berlin Marathon nicht geklappt hat, entschied ich mich am selben Tag beim Warschau Marathon zu starten und im Anschluss daran noch 2 Tage Urlaub dran zu hngen.

Die Beine fhlten sich, wahrscheinlich durch die lange Anreise, seit Samstag Morgen sehr schwer an. Ich hatte aber schon die Hoffnung, dass sich das bis zum Start am Sonntag wieder normalisieren wird.

Am Samstag a ich nochmal reichlich Carbs in Form von Hirse, Buchweizen und Maisnudeln. Spa macht mir eine derartige Menge zu Essen ja nicht und ich wei auch nicht so recht, ob das meiner Leistung unbedingt frderlich ist.

Nach dem Aufstehen am Sonntag merkte ich gleich, dass sich die Beine nicht wie gewnscht anfhlten. Gegen 7:45 Uhr kam ich auf dem Marathongelnde an. Es war alles sehr gut organisiert. Das kurze Einlaufen besttigte nochmal mein Gefhl mit den Beinen. Das Wetter war mit ca. 15C, wolkig, spter etwas wrmer werdend, marathontauglich. Nur der Wind war teilweise etwas stark.

In der Startaufstellung stand ich vor der 3h Gruppe recht weit vorne. Also war kein greres Gedrnge zu befrchten.

Dann ging es los aber fr mich vorerst nicht weit, da mich von hinten jemand am Fu berhrte und ich dadurch strzte. Der Aufprall war durch das bereits aufgenommene Tempo hart. Ich traf mit rechten Knie, rechter Hfte und rechten Ellenbogen auf den Asphalt. Ich rappel mich sofort wieder auf, da trifft mich eine Ferse auch noch direkt auf meiner rechten groen Fuzehe. Das geht ja gut los dachte ich mir. Mit ein paar Fluchwrtern ging es weiter. Ich horchte in meinen Schmerz rein. Alles nur uerlich dachte ich mir. Der Schmerz war unter dem Adrenalin auch auszuhalten.

Ich konzentrierte mich wieder auf das Rennen. Wie geplant lief ich ca. 4:10er Pace. Nach bereits ca. 10 km merke ich aber schon zu deutlich meine schwerer werdenden vorderen Oberschenkel. Nach 10 km ist das natrlich das Anfang vom Ende. Ich versuche trotzdem so gut es geht weiter zu laufen. Der Laufstil war glaube ich nicht ganz rund. Ich nehme an, dass ich die ldierte rechte Seite etwas entlastete.

Nach ca. 18 km nahm ich dann einige hundert Meter vor mir bereits eine ernsthaftere Steigung war. Das war nicht schn anzusehen. Auf den ca. halben km waren denke ich ca. 20 HM zu berwinden. Das war aber glcklicherweise neben einigen kurzen welligen Abschnitten nur die einzige ernste Steigung.

Die Halbmarathonmarke passierte ich fast exakt bei 1h29min, also eigentlich ja wenigstens noch auf Sub3 Kurs, aber der Schnitt der einzelnen km bewegte sich schon lngst drber.

Bei km 27 werde ich vom 3h Pacer berholt. Ich versuche dran zu bleiben. Das geht aber nur ein paar 100m gut und ich muss so sehr ich mich auch dagegen wehre abreien lassen. Ein echter Verlierermoment. Sub3 war zumindest das Plan B Ziel.

Trotzdem beschliee ich das Rennen mit Anstand zu Ende zu bringen. Keine Gehpausen, kein Anhalten, Punkt. Die Beine werden immer schwerer und ich sehne mich dem Ziel entgegen. Die restlichen km kommen mir ewig vor. Ich versuche die Endzeit hochzurechnen. Es msste wohl mal wieder auf eine 3h07min herauslaufen. Nicht schon wieder denke ich mir. Auf dem letzten km versuche ich noch die 3h06min zu erreichen und es kommt am Ende eine 3h06min53s heraus.

Im Ziel begutachte ich erst einmal mein Wunden. Unterhalb der Kniescheibe eine Fleischwunde und am Ellenbogen Schrfwunden. Also habe ich das Sanizelt aufgesucht um die Wunden versorgen zu lassen. Als ich aus dem Sanizelt raus gehe merke ich erst einmal wie sehr mir die rechte Hfte weh tut. Das ist eine ganz schne Prellung.

Wettkampfergebnis:
Bruttozeit: 3h06min54s
Nettozeit: 3h06min53s
Gesamtplatz: 143 von 4555 Finishern
Gesamtplatz Mnner: 136 von 3801 Finishern
Platz AKM40-49: 40 von 1488 Finishern

Auch wenn das Rennen nicht nach Wunsch verlief bin ich sehr froh darber, nach der langen Zeit seit Frhjahr 2017, einen schnell geplanten Marathon verletzungsfrei vorbereitet zu haben. Das Training ist ja fr mich der eigentliche Genuss an Laufen. Die Wettkmpfe sind dann das i-Tpfelchen. Und das Training hat so ganz ohne Verletzungssorgen wieder eine Menge Spa bereitet.

















































 
 
 
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